Modul 7: Konfliktmanagement

Vorteile

Das vorliegende Modul „Konfliktmanagement“ stellt einen Ansatz zur friedlichen Konfliktlösung im schulischen Umfeld vor. Der Ansatz bietet eine Alternative zum restriktiven Strafmodell, fördert kritisches Denken, Meinungsäußerung, Meinungsaustausch und den Respekt vor verschiedenen Standpunkten und kann in allen Unterrichtsfächern Anwendung finden.

Lernziele des Moduls

Das vorliegende Modul bietet Lehrkräften einen innovativen Ansatz sowie Ressourcen und Materialien mit folgenden Zielen:

  • Bereitstellung eines alternativen und effizienten Ansatzes zur Bewältigung von Konfliktsituationen und Krisen im Klassenzimmer;
  • Die Schaffung einer sicheren und einladenden Umgebung im Klassenzimmer;
  • Verbesserung der zwischenmenschlichen und gruppeninternen Beziehungen;
  • Reduzierung von Konflikten im Klassenzimmer;
  • Förderung des Verständnisses und des Respekts der Schüler*innen für verschiedene und andere Standpunkte;
  • Die Förderung eines konstruktiven Dialogs zwischen den Schüler*innen;
  • Förderung der aktiven Teilnahme der Schüler*innen am Meinungsaustausch und der Förderung der kollektiven Wirksamkeit;
  • Ermutigung der Schüler*innen zur aktiven Teilnahme an der Konflikt- und Problemlösung, Entwicklung ihrer kritischen Denkfähigkeit;
  • Abbau von Vorurteilen und Bildung von Regeln und dem Kontrollsystem der Schulgemeinschaft;
  • Entwicklung der Organisationsfähigkeiten der Schüler*innen durch Festlegung und Einhaltung der Prozessregeln;
  • Die Schüler*innen sind versöhnlicher, aufgeschlossener gegenüber neuen Ideen und Ansätzen, weniger voreingenommen und offener für Vielfalt.

    WAS?

    Laut Duden ist ein Konflikt: „eine durch das Aufeinanderprallen widerstreitender Auffassungen, Interessen o.ä. entstandene schwierige Situation, die zum Zerwürfnis führen kann.“

    Konfliktlösung ist ein Prozess, bei dem Menschen einen Streit oder einen Konflikt lösen, damit ihre Interessen angemessen berücksichtigt und sie mit dem Ergebnis zufrieden sind (vgl. Association for Conflict Resolution, 2007).

    Streitigkeiten können zu Unausgeglichenheit und Unsicherheit in einer Klassengemeinschaft führen, insbesondere wenn Lehrer*innen nicht über die richtigen Werkzeuge und Methoden verfügen, um mit den Schüler*innen darüber zu sprechen. Wenn Schüler*innen nicht lernen, Konflikte friedlich zu lösen, kann das im Extremfall Gewaltbereitschaft fördern. Daher ist ein konkretes, strukturiertes Verfahren erforderlich, damit Schüler*innen lernen Konflikte konstruktiv zu lösen.

    WIE?

    Methode 1: Peer Mediation

    Durch (Peer-)Mediation können sich die beteiligten Parteien in einem strukturierten Prozess austauschen und sich gegenseitig verstehen lernen. Diese Methode kann das Verständnis gegensätzlicher Standpunkte erleichtern und Versöhnlichkeit und argumentative Fähigkeiten fördern.

    Als Prozess bezieht sich Mediation auf die Entwicklung eines strukturierten Kontextes für die Interaktion der Hauptparteien unter Beteiligung eines unparteiischen Dritten ohne „Macht“, so dass die Standpunkte zum Vorfall und die Gefühle der Streitparteien zum Ausdruck kommen. Die Konfliktparteien können dann Lösungen vorschlagen, zu deren Einhaltung sie sich verpflichten, um die Störung der Beziehungen und den Schaden, den das Opfer erlitten hat, wiedergutzumachen und den Gerechtigkeitssinn der beteiligten Parteien zu befriedigen.

    Peer Mediation ist ein Prozess der friedlichen Lösung eines Konflikts im Rahmen des Schullebens zwischen zwei oder mehr streitenden Parteien mit Hilfe eines*einer dritten, unparteiischen Schüler*in – des Mediators oder der Mediatorin. Dabei wird ein strukturiertes Verfahren unter aktiver Beteiligung und direkter Kommunikation der Parteien angewendet mit dem Ziel einer fruchtbaren Lösung des Konflikts.

    Die Anzahl der Teilnehmenden und der Grad ihrer Teilnahme kann der Schwere des Vorfalls angepasst werden. Auch Schüler*innen, die nicht direkt an der betreffenden Situation beteiligt waren, können ihre Meinung und ihre Emotionen zu dem zu lösenden Konflikt äußern. Ihre Anwesenheit kann die Lösungsfindung erleichtern, da so weitere Perspektiven in die Konfliktlösung einfließen.

    Der/die Lehrer*in sollte eine erklärende und unterstützende Funktion in dem Verfahren einnehmen.

    Peer-Mediation erfordert
    • Selbstauferlegte Teilnahme: Die Schüler*innen nehmen freiwillig teil und werden in keinem Schritt des Prozesses von den Mediator*innen, Lehrer*innen oder Schulpersonal unter Druck gesetzt;

    • Unparteilichkeit: Der*Die Mediator*in arbeitet immer unparteiisch und vermeidet Vorurteile, Stereotypen und alles, was eine der Parteien ungleich begünstigen kann;

    • Vermeidung von Interessenkonflikten: Der*Die Mediator*in vermeidet Fälle, in denen er*sie persönliche Interessen hat;

    • Vertrauen: Der*Die Mediator hat Vertrauen in seine Fähigkeiten, Kompetenzen und Kenntnisse, aber ohne „Macht“ zu zeigen. Falls die Methode nicht erfolgreich ist, muss der Prozess unterbrochen werden;

    • Vertraulichkeit: Was während des Prozesses gesagt wird, muss vertraulich sein, und dies muss vor Beginn der Sitzungen geklärt werden;

    • Qualität des Prozesses: Der*Die Mediator*in muss jeden Fall mit Gleichheit, Respekt und Ehrlichkeit behandeln und dabei die zuvor festgelegten Grundregeln einhalten;

    • Klärung von Erwartungen: Der*Die Mediator*in darf keine Zusagen zu bestimmten Ergebnissen des Verfahrens machen.

    (Artinopoulou, 2010 & Association for Conflict Resolution, 2007)

    Die Schritte der (Peer-)Mediation
    • Eröffnung der Sitzung und Begrüßung der Schüler*innen
    • Präsentation der Rolle sowie des Ziels des Verfahrens und seiner Grundzüge: Der/die Mediator*in erklärt den Teilnehmenden die oben genannten Prinzipien.
    • Entwicklung von Vertrauen zwischen den Parteien und gegenüber dem Verfahren: Die Schüler*innen einigen sich auf die Regeln und Prinzipien des Verfahrens.
    • Sammeln von Informationen: Das Problem wird von allen beteiligten Parteien identifiziert und von der/dem Mediator*in beschrieben, so dass die Schüler*innen das Problem verstanden haben.
    • Zielvorgaben und Standpunkte: Jede Partei beschreibt die Elemente, die für sie wichtig sind.
    • Ausdruck von Gefühlen: Jede Partei erklärt, wie sich die Vorfälle/Situation aus ihrer Perspektive angefühlt haben
    • Eine gemeinsame Basis finden: Der/Die Mediator*in erleichtert das Verfahren, so dass beide Parteien Gemeinsamkeiten finden und sich darauf konzentrieren können. Diese können die Grundlage für die Verhandlungen sein, die zu einer vereinbarten Lösung führen sollen. Es ist wichtig, dass der/die Mediator*in das Verfahren nur erleichtert und selbst keine Lösungen vorschlägt. Nur wenn die Beteiligten nicht in der Lage sind, gemeinsam an einer Lösung zu arbeiten, kann der/die Mediator*in mit einem Vorschlag fortfahren, vorausgesetzt, dass die Parteien ihn selbst bewerten und er keiner der Parteien „aufgezwungen“ wird.
    • Bewertung der vorgeschlagenen Lösungen und Abschluss der endgültigen Vereinbarung: Beide Parteien bewerten die gemeinsam gefundenen Lösungen und arbeiten daran, die bestmögliche für beide zu finden. Beide Parteien sollen mit der gefundenen Lösung einverstanden sein.
    • Aufsetzen einer schriftlichen Vereinbarung und Abschluss: Die gefundene Lösung wird verbindlicher, wenn sie schriftlich fixiert wird. Außerdem sollte auch eine zweite Sitzung vereinbart werden, in der eine Rückmeldung zur Einhaltung der gefundenen Vereinbarung gegeben werden kann. Der*Die Mediator*in gratuliert den Parteien zu ihren Bemühungen und schließt die Sitzung ab.

    (Artinopoulou, 2010)

    Methode 2: Friedenskreis

    Zusätzlich zur Methode der Peer Mediation ist der Friedenskreis ein weiterer Ansatz zur Konfliktlösung, der in der Schule eingesetzt werden kann. Kreise eignen sich ideal bei einer Konfliktlösung, an der mehr als zwei Schüler*innen beteiligt sind, und können auch zur Entwicklung eines besseren Gemeinschaftsgefühls beitragen, indem alle Schüler*innen an der Problemlösung beteiligt werden. Im Gegensatz zur Peer Mediation beziehen Kreise nicht nur die beiden unmittelbaren Konfliktparteien ein, sondern auch die gesamte Gemeinschaft, die indirekt von dem Konflikt betroffen sein kann und die Konfliktparteien bei der Lösungsfindung unterstützen kann.

    Ziel der Methode ist es, dass alle Schüler*innen gleichermaßen über den Konflikt nachdenken, ihre Ansichten und Perspektiven austauschen und den Dialog auf Augenhöhe führen.

    Friedenskreise erfordern:

    • Freiwillige Teilnahme aller Schüler*innen;

    • Ein/e Moderator*in, der/die nicht in den Prozess eingreift, sondern ihn nur unterstützt;

    • Ein sorgfältig ausgewählter Gegenstand, der derjenigen Person, die ihn hält, die Redeerlaubnis gibt, während alle anderen dem Sprechenden zuhören ohne ihn/sie zu unterbrechen;

    Vorgehensweise beim Friedenskreis:

    • Der/die Moderator*in fordert alle Schüler*innen, die am Prozess teilnehmen möchten auf, einen Stuhlkreis zu bilden und präsentiert einen Gegenstand, der das Rederecht repräsentiert. Sie erklären den Schüler*innen, dass der Gegenstand dem/der Inhaber*in das Recht gibt, zu sprechen während die anderen zuhören. Dann fragen Sie, ob alle mit dieser Regelung einverstanden sind. Wenn alle Schüler*innen zustimmen, beginnt die Übung. Im Falle von Einwänden überreichen Sie der betreffenden Person den Gegenstand und bitten Sie sie, ihre Einwände zu äußern bzw. diskutieren sie diese in der Gruppe;

    • Sie geben eine kurze Einführung zu der Vorgehensweise und zu dem entstandenen Konflikt: z.B. „Heute werden wir unsere Gedanken und Gefühle über X [das aufgetretene Problem] besprechen und versuchen, einen Plan zu entwickeln, wie wir alle unser Gesicht wahren können. Ich möchte alle auffordern, sich offen und ehrlich zu äußern und auch offen für die Ideen und Perspektiven der anderen zu sein „. Der Moderator beginnt und gibt dann den Gegenstand an die Person weiter, die neben ihm sitzt;

    • Sie können folgende Fragen stellen:

    Das Gespräch geht der Reihe nach im Kreis weiter, so dass jede*r die Möglichkeit hat, sich zu den oben genannten Fragen äußern;

    • Was hast du dir in der Situation gedacht?

    • Was hast du gedacht, als dir klar wurde, was passiert ist?

    • Woran hast du seitdem gedacht?

    • Wer, glaubst du ist betroffen von dem Konflikt?

    • Welche Auswirkungen hat das auf dich und andere?

    • Was war das Schwierigste für dich?

    • Dann beginnt die Diskussion, der Meinungsaustausch mit dem Ziel Lösungen zu finden. Der*Die Moderator*in kann einige der folgenden Fragen stellen:
    • Was muss deiner Meinung nach passieren, damit die Dinge richtig laufen?

    • Was könnte man tun, um die entstandenen Schäden wiedergutzumachen?

    • Was können wir tun, um sicherzustellen, dass sich so etwas nicht wiederholt?

    • Welche Schritte vereinbaren wir als Gruppe und wie sieht unser Zeitplan aus?

    • Der Kreis wird aufgelöst und der Moderator fasst die wichtigsten getroffenen Entscheidungen zusammen.

    Quelle: Student Piece Alliance (N.D.)

    Methode 3: D.E.A.R.

    Die Methode Describe-Express-Ask-Result (DEAR) ist eine Technik bzw. ein strukturiertes Verfahren, in dem die Schüler*innen ihre Gefühle zu einem bestimmten Vorfall/Konflikt äußern und einen Lösungsplan mit Unterstützung einer Lehrkraft erstellen können.

    Die Schritte von D.E.A.R.:

    DBESCHREIBUNG
    (Describe)
    Der/die Schüler*in beschreibt genau den Vorfall, der zu einem Konflikt geführt hat. Es sollten neutrale Formulierungen und kurze Sätze verwendet werden. Die Schüler*innen sollten sich auf den Vorfall konzentrieren und nicht auf die andere betroffene Person. Ziel ist es, den Vorfall, der den Konflikt ausgelöst hat, eindeutig zu identifizieren, um ähnliche Situationen in der Zukunft zu vermeiden. Zum Beispiel Schüler*in A: „Du hast mich schwul genannt und vor den anderen über mich gelacht…“
    EAUSDRUCK (Express)
    In diesem Stadium drückt der/die Schüler*in seine/ihre Gefühle bezüglich des Konflikts/Vorfalls aus und spricht in der ersten Person. Zum Beispiel Schüler*in A: „… Ich fühlte mich beleidigt und gedemütigt…“
    AFRAGEN (Ask)
    Nachdem die betroffene Person ihre Gefühle zum Ausdruck gebracht hat, erklärt er/sie deutlich, was er/sie sich von der anderen beteiligten Partei wünscht, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden und den verursachten Schaden wiedergutzumachen; der/die Sprecher*in sollte einen anklagenden Ton vermeiden und die Wünsche stattdessen eher im Fragestil äußern . Zum Beispiel Schüler*in A: „Ich wünsche mir, dass du aufhörst, mich zu beleidigen, könntest du das tun?  
    RERGEBNIS (Result)Nun fasst der/die von dem Konflikt betroffene Schüler*in das Ergebnis zusammen, je nachdem ob die Konfliktpartei sich entscheidet, der Anfrage zu folgen oder nicht. Zum Beispiel Schüler*in A: „…Dann können wir uns wieder vertragen. Andernfalls muss ich mit dem Schulleiter sprechen.“

    Nachdem sich der/die erste Schüler* in zu den oben genannten Punkten geäußert hat, folgen die anderen den gleichen Phasen, um ihrer Wahrnehmung / ihrem Standpunkt Ausdruck zu verleihen, Übereinstimmungen / Meinungsverschiedenheiten zu identifizieren und zu versuchen, eine Vereinbarung zu treffen und die Meinungsverschiedenheit aufzulösen. Zum Beispiel:

    Schüler*in B:

    • D: „Als du mir gesagt hast, wie du dich fühlst…“
    • E: „Ich schämte mich ein wenig, weil es ein Witz sein sollte…“
    • A: „Ich weiß es zu schätzen, wenn du mir sagst, was dich stört, aber ich wünsche mir auch, dass du dir nicht alles zu Herzen nimmst…“
    • R: „Dann können wir uns vertragen und wieder zusammen Witze machen…“

    Nachdem sich beide Schüler*innen geäußert haben, wiederholen Sie die Schritte, bis eine gemeinsame Lösung gefunden ist. Zum Beispiel:

    Schüler*in A:

    • D: „Als du mir deine Perspektive geschildert hast…“
    • E: „Ich fühlte mich ein wenig erleichtert, da es nicht deine Absicht war, mich zu verletzen…“
    • A: „Ich weiß es zu schätzen, dass wir alle weiterhin zusammen Spaß machen, aber das ist immer noch eine heikle Angelegenheit…“
    • R: „Indem wir Witze über sensible Themen vermeiden, können wir alle lachen, ohne dass jemand verletzt wird.“

    Tipps für die Lehrkraft:

    • Bei der ersten Anwendung der Methode sollte die Lehrkraft den Schüler*innen das Verfahren sowie das Ziel der Technik vorstellen.

    • Die Lehrkraft sollte die Diskussion unterstützen ohne sich einzumischen. Sie sollten die beiden Streitparteien ermutigen, diese Methode anzuwenden, um eine gemeinsame Grundlage zu finden.

    • Die Lehrkraft gibt den Schüler*innen etwas Zeit, ihre Gedanken zu sortieren und ermutigt sie, abwechselnd zu sprechen.

    Mit leichten Anpassungen aus: Michel, F & Fursland, A (2008). ‘How to behave more assertively’.

    MATERIALIEN

    Peer mediation:

    Restorative Circles:

    HERAUSFORDERUNGEN UND TIPPS FÜR DIE IMPLEMENTIERUNG IN VERSCHIEDENEN UNTERRICHTSKONTEXTEN

    Folgenden Probleme können auftreten:

    • Schlechte Kooperation durch mangelnde Vorbereitung: Schüler*innen und Lehrer*innen müssen von Anfang an zusammenarbeiten und im Vorfeld geeignete Grundregeln festlegen, mit denen alle einverstanden sind.
    • Mangelnder Willen, die Grundregeln zu befolgen. Vor Beginn der Sitzung müssen Grundregeln festgelegt werden, und beide Parteien müssen diese akzeptieren und sich verpflichten, sie einzuhalten.
    • Die Parteien respektieren sich nicht gegenseitig. Einer der wichtigsten Werte dieses Verfahrens ist der Respekt. Alle Parteien müssen verstehen, dass sie sich nach ihrer Zustimmung zur Teilnahme gegenseitig respektieren und die Grundregeln befolgen müssen (z.B. niemanden unterbrechen, während er*sie spricht).
    • Mangelnde Beteiligung: Es kann schwierig sein, die Schüler*innen zu motivieren, sich an einem solchen Verfahren zu beteiligen bzw. es bis zu Ende zu führen. Die Lehrkraft sollte die Schüler*innen vor allem anfänglich unterstützen, indem er*sie bei den ersten Sitzungen stets anwesend sein sollte und die Schüler*innen motiviert das Verfahren bis zum Ende durchzuführen.
    • Einmischung durch den/die Moderator*in: Der/die Mediator*in kann den Drang verspüren, den Parteien eine Lösung anzubieten. Es muss klar sein, dass der Mediator nicht eingreifen darf, und auch keine Lösungen vorschlagen darf, da das Verfahren darauf beruht, dass sich die beiden Parteien auf eine Lösung einigen, die für beide geeignet ist und so ein Produkt ihres Dialogs ist.

    TIPPS ZUR ANWENDUNG DER METHODEN IN VERSCHIEDENEN FÄCHERN

    Das Konzept der Mediation kann in verschiedenen Fächern und Kontexten und mit einer flexiblen Teilnehmerzahl umgesetzt werden, kann aber auch während einer bestimmten Stunde stattfinden. Diese Methode trägt nicht nur zur friedlichen Lösung von Konflikten bei, sondern auch zur Verbesserung der Beziehungen unter den Schüler*innen.

    LITERATUR

    Cambridge Dictionary. Definition of ‘conflict’. Available at: https://dictionary.cambridge.org/dictionary/english/conflict

    Michel, F & Fursland, A (2008). ‘How to behave more assertively’. Available at: https://www.cci.health.wa.gov.au/~/media/CCI/Consumer%20Modules/Assert%20Yourself/Assert%20Yourself%20-%2004%20-%20How%20to%20Behave%20More%20Assertively.pdf

    Students Piece Alliance (N.D.). Restorative Justice Training: Peace Circles – A guide to facilitating and utilizing Peace Circles. Available at: http://www.studentpeacealliance.org/uploads/2/9/4/4/29446231/peace_circles-3.pdf+

    The Association for Conflict Resolution (2007). Recommended Standards for School-Based Peer Mediation Programes 2007. Available at: https://cdn.ymaws.com/acrnet.org/resource/resmgr/docs/Recommended_Standards_for_Sc.pdf

    Artinopoulou, V. (2010). Η Σχολική Διαμεσολάβηση: Εκπαιδεύοντας τους μαθητές στη διαχείριση της βίας και του εκφοβισμού. Αθήνα: Νομική Βιβλιοθήκη.

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